Archiv für September 2012

Für ein Verbot des PraenaTest – Jetzt online mitzeichnen!

Wichtig:

Zur Zeit läuft eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag, mit dem Ziel, ein Verbot des Tests in Deutschland zu erreichen.
Kommen bis zum 15. Oktober mindestens 50.000 Online-Unterschriften zusammen, muss der Bundestag erneut über den Praenatest beraten.

Einfach auf den folgenden Link klicken:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_09/_04/Petition_35635.$$$.a.u.html

NPD-Tarnverein klaut unseren Namen – und kauft eine Immobilie

Folgende Mitteilung ging gestern an die Presse:

NPD-Tarnverein über Jahre inaktiv – woher kommen die Finanzen?

„Pro Münster e.V. – Antifaschistisch, multikulturell, integrativ“, hat sich 2007 nach dem Kongress „Zivilcourage gegen Nazis“ gegründet. Ziel: das Label „Pro Münster“ zu blockieren, und zu verhindern, dass sich rechte Gruppen – insbesondere die rechtsextreme „Bürgerbewegung pro NRW“ – in Münster unter diesem Namen betätigen. Noch im Sommer 2007 wurde der neue Verein beim Vereinsregister des Amtsgerichts Münster eingetragen.

Seit der Gründung hat „Pro Münster e.V.“ vor rechten Aktivitäten gewarnt. Mit eigenen Veranstaltungen und auf der Website des Vereins wurde und wird über rechtspopulistische und neonazistische Entwicklungen informiert. Die Vereinsmitglieder waren aktiv gegen den Naziaufmarsch am 3. März dieses Jahres in Rumphorst, gegen „Pro NRW“ am 7. Mai vor der Moschee in Hiltrup, sowie gegen die NPD-Kundgebung am 20. Juli am Bremer Platz.

Dagegen ist der später unter dem Namen „Bürgerbewegung pro Münster“ in Steinfurt eingetragene Verein ein reiner NPD-Tarnverein. Seine Mitglieder (Pohl, Pohl, Dormuth) sind alle langjährige NPD-Kader und über Jahre in der NPD Münster und Steinfurt tätig gewesen – allerdings ohne Resonanz und ohne Erfolg. „Der Tarnverein war bislang weitgehend inaktiv“, so Carsten Peters, Vorsitzender des „echten“ Pro Münster e.V.

Fragwürdiger Immobilienerwerb

Der Kauf einer Immobilie in Essen, die der „Tarnverein“ nun an den NPD-Landesverband vermietet hat (und die der NPD als neue Geschäftsstelle dient), wirft daher etliche Fragen auf:
Wie kommt ein bislang untätiger Verein zu derartig viel Geld? Aus Mitgliedsbeiträgen stammt es sicherlich nicht. Das Vorgehen erinnert stark an Immobilienankäufe in anderen Städten, wo die NPD ebenfalls nicht selbst, sondern über eine „Tarngesellschaft“ aufgetreten ist.

Finanzielle Unregelmäßigkeiten

Bekanntlich hat es zudem in den letzten Jahren erhebliche finanzielle Unregelmäßigkeiten in der NPD gegeben. Dies führte u.a. zu einer Gefängnisstrafe von 2 Jahren und 8 Monaten für den damaligen Bundesschatzmeister der NPD, Erwin Kemna (Ladbergen).

Pro Münster e.V. wird weiterhin über rechtsextreme Aktivitäten informieren, und diesen entgegentreten. Der aktuelle Registerauszug des NPD-Tarnvereins kann beim echten „Pro Münster e.V.“ jederzeit eingesehen werden.

Downsyndrom – muss doch heute nicht mehr sein?

Downsyndrom muss sein! Der untenstehende Link führt zu einem Bericht über die 18jährige Katharina Eller, die in einer Kinderkrippe arbeitet:

http://www.tt.com/Tirol/5343570-2/berufswunsch-ging-in-erf%C3%BCllung.csp

Presseerklärung: Wer pro Münster ist, muss am 16. September mit NEIN stimmen

Kein Platz für Pro NRW und andere rechte Gruppen

Der Verein Pro Münster e.V. (antifaschistisch-multikulturell-integrativ) unterstützt die Beibehaltung des Schlossplatzes und wendet sich gegen die Rückumbenennung in „Hindenburgplatz“. „Die Argumente sind bekannt und ausgetauscht. Wir wollen nicht, dass Münster zum Anziehungspunkt rechter Gruppen wird, weil sie glauben, dass sie hier etwas zu gewinnen haben“, so Vorsitzender Carsten Peters. „Wer pro Münster ist, kann am 16. September nur mit NEIN stimmen.“

Der Verein wurde 2007 gegründet, um den Namen Pro Münster positiv zu besetzen und zu verhindern, dass rechte Gruppen unter diesem Namen in Münster tätig werden. „Dies ist bislang auch gelungen. Gleichwohl beobachten wir mit Sorge, dass sich Pro NRW von der laufenden Debatte etwas verspricht. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass es keinen Platz für sie hier gibt.“ Die Vereine Pro Münster und Pro Münsterland und ihre Mitglieder haben sich aktiv an den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 3. März, die Kundgebung von Pro NRW am 7.5. und der NPD am 20.7. beteiligt.

„Hindenburg-Freunde ohne Erinnerungskultur“

„Den Hindenburg-Freunden geht es nicht um Erinnerungskultur“, führt Jan Große-Nobis aus, „sondern um die Durchsetzung eines nationalkonservativen Geschichtsbildes, was eine Ehrung der historischen Person Hindenburgs beinhaltet. Sie lehnen mit dem Ratsbeschluss auch die Anbringung einer Erinnerungstafel ab. Wer so agiert, dem geht es nicht um Erinnerungskultur.“